
„Ich verbinde die Pflege gerne mit meiner Musik.“
Gertraud Orieschnig, Pflegeassistenz SeneCura Sozialzentrum Großarl
Gertraud Orieschnig arbeitet seit 26 Jahren in Großarl am selben Ort, wo sie geboren wurde. Dort, wo jetzt das SeneCura Sozialzentrum steht, lag früher auch die Geburtenstation.

Interview mit Gertraud Orieschnig
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Mehr InformationenAuf Umwegen zur Pflege
Sie wollte ursprünglich das Krankenpflegediplom machen. Da die Eltern ein Gasthaus besaßen, hat sie dann aber die Ausbildung zur Hotel- und Gastgewerbeassistenz und Kellnerin abgeschlossen und im Gastgewerbe gearbeitet.
Schlussendlich überwog der Wunsch in die Pflege zu gehen. „Meine Mama hat irgendwann zu mir gesagt: Jetzt schau, dass du etwas in der Pflege machst, du bist ja nicht mehr zum Aushalten“, schmunzelt sie. Neben einer Tätigkeit in einem Heim für beeinträchtigte Menschen absolvierte sie berufsbegleitend die Ausbildung zur Pflegeassistenz und Fachsozialbetreuerin. Seit 26 Jahren ist Gertraud Orieschnig nun fixer Bestandteil des Teams von SeneCura in Großarl und schätzt die familiäre Atmosphäre sehr.

Mit Musik groß geworden – Musik in der Pflege
Musik hat Gertraud Orieschnig ihr ganzes Leben begleitet. In ihrer Familie wurde viel musiziert, jeden Abend gemeinsam gesungen. Ihre Musikalität kann sie jetzt auch im Beruf gut nützen.
Sie macht den Bewohner:innen nicht nur große Freude, wenn sie mit ihnen liebgewordene Lieder singt, sondern findet damit auch Zugang zu Menschen mit Demenz. „Ich verbinde die Pflege gerne mit meiner Musik. Mit Liedern und Musik kann man ganz viel erreichen“, weiß sie aus Erfahrung.
Da viele Kolleg:innen die Liebe zur Musik teilen, überlegen sie die Gründung eines eigenen Mitarbeiterchors.

Wertschätzung und Empathie
Wertschätzung und Empathie leiten Gertraud Orieschning bei ihrer Arbeit. Sie möchte „Jeden Menschen so nehmen wie er ist und so sehen wie er ist,“ und „meine Arbeit wirklich so machen, dass mir jederzeit jemand über die Schulter schauen und sagen kann: Du hast es gut gemacht.“
Dazu passt auch ihr Leitsatz:“ Wer dem anderen sein anders sein nicht zugesteht, ist noch weit davon entfernt ein weiser Mensch zu sein“. Gertraud Orieschnig ist auf gutem Weg dorthin und man spürt, dass ihr Beruf vor allem auch Berufung ist.

Machen Sie sich ein Bild vom SeneCura Sozialzentrum Großarl, wo Gertraud Orieschnig tätig ist.