Bewegung, Begeisterung und berührende Momente: Nach dem großen Erfolg im Vorjahr nahm der Behindertenbereich des SeneCura Sozialzentrums Frauenkirchen auch heuer wieder am Coca-Cola Inclusion Run im Rahmen des Vienna City Marathons in Wien teil. Für die Klient:innen und Mitarbeiter:innen wurde der sportliche Ausflug erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis voller Zusammenhalt, Stolz und Lebensfreude.

Bereits am Vormittag war die Aufregung spürbar, als sich die Sportler:innen in der Wohngemeinschaft des SeneCura Sozialzentrums Frauenkirchen versammelten, um gemeinsam die Reise nach Wien zum Coca-Cola Inclusion Run anzutreten. Die Vorfreude war groß – besonders bei jenen, die erstmals dabei waren und gespannt den Erzählungen der erfahrenen Teilnehmer:innen lauschten. Angekommen beim Wiener Rathaus erwartete die Gruppe eine beeindruckende Kulisse und ein reges Treiben: Zahlreiche Menschen wärmten sich auf, während ein großes Publikum das Geschehen gespannt verfolgte. Für die Sportfreund:innen war es ein ganz besonderer Moment, Teil dieses bunten Events zu sein. Die Aufgabe – 800 Meter in 45 Minuten zurückzulegen – meisterten alle mit Bravour, ganz gleich ob zu Fuß, im Rollstuhl, mit Rollator oder eingehängt. „Es war einfach unglaublich – so viele Menschen, so viel Unterstützung und ich mittendrin! Ich bin richtig stolz auf mich“, so die sportbegeisterte Klientin Daniela Honc strahlend nach dem Zieleinlauf. Auch Hausleiter Franz Kiss ließ sich die Teilnahme nicht entgehen und zeigte sich begeistert von der einzigartigen Atmosphäre dieses Tages.

Gemeinsam sind wir stark
Das Motto der Veranstaltung „Laufend Inklusion erleben“ wurde für alle Beteiligten spürbar lebendig: Beim gemeinsamen Sport verschwimmen Grenzen, und das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung wird auf ganz natürliche Weise erlebbar. Jede:r durfte Unterstützung annehmen und zugleich andere motivieren – ein wertvolles Zeichen gelebter Gemeinschaft. Sandra Thury, Bereichsleitung für die Tagesbetreuung, hatte die Teilnahme mit viel Engagement organisiert und damit erneut einen besonderen Höhepunkt im Jahreskalender geschaffen. Der Tag klang bei der Heimfahrt gemütlich aus, als die Gruppe bei Pizza zusammensaß, lachte und die schönsten Momente Revue passieren ließ. Stolz präsentierten alle ihre Medaillen – sichtbare Zeichen für Mut, Einsatz und Zusammenhalt. „Solche Erlebnisse zeigen, wie wichtig gemeinschaftliche Aktivitäten sind. Es geht nicht um Leistung, sondern um das Miteinander und das Gefühl, dazuzugehören“, betont Hausleiter Franz Kiss stolz. Mit vielen glücklichen Gesichtern und bleibenden Erinnerungen im Gepäck kehrten die Teilnehmer:innen nach Frauenkirchen zurück – erfüllt von einem Tag, der noch lange nachwirken wird.