10 Jahre mussten vergehen bis die alte Ente wieder mühevoll rennfertig gemacht wurde. Nach den legendären Fahrten mit Franz Wallner und Thomas Hagmann in den Jahren 2015 und 2016 hat sich heuer Bewohner Ing. Leopold Rosoli ins Cockpit der alten Ente gewagt und letzten Sonntag am weit über die Grenzen der Wachau bekannten Seiberer Bergpreis 2026 teilgenommen.

Oldtimer und Nostalgie am Seiberer

Gemeinsam mit Claus Dobritzhofer, Hausleiter des SeneCura Sozialzentrums Krems Haus Thorwesten, wurde am Vortag noch eine schnelle Trainingsfahrt durchgeführt und als Treffpunkt für den Renntag das Foyer des Thorwestenhauses vereinbart. Pünktlich und sichtlich angespannt ging es dann Richtung Weißenkirchen, am Fuße des Seiberers. Dröhnende Motoren und Benzingespräche prägten die Zeit zwischen den zwei Wertungsläufen. Viele der rund 300 Oldtimer erinnerten an vergangen Zeiten. Die Besucher fragten sich, wie man mit einfachen Fahrzeugen zur damaligen Zeit sein Auslangen gefunden hat, um damit in den Urlaub bzw. um die ganze Welt zu reisen. Alte Bullibusse, Motorräder aus den 30iger Jahren, Mopeds aus der Jugendzeit – alles war am Renntag eingetroffen, um sich zu messen und die besten Zeiten in den zwei Wertungsläufen zu erreichen.

Das Wetter spielte auch mit: Sonnenschein am Vormittag beim ersten Lauf und auch der Wolkenbruch um die Mittagszeit war rechtzeitig zum zweiten Lauf wieder vorbei. Trotzdem ist es dem SeneCura Team nicht gelungen an die Zeit des ersten Laufes heranzukommen und sie belegten in ihrer Klasse bis 666 ccm den 10. Platz.  Quasi ohne Training sind wir heuer gestartet, aber damit haben wir gute Vorsätze für die Teilnahme am Bergrennen 2027, das wieder Mitte April stattfinden wird.

Zum Nachlesen: www.Seiberer.at