Ein Hauch von Nostalgie, gepaart mit spannender Rennatmosphäre: Beim traditionsreichen Seiberer Bergpreis 2026 war das SeneCura Sozialzentrum Krems – Haus Thorwesten mit einem ganz besonderen Gefährt vertreten. Bewohner Leopold Rosoli wagte sich als Copilot in einer liebevoll restaurierten „Ente“ an den Start und erlebte einen unvergesslichen Tag voller Emotionen und Motorensound. Gemeinsam mit Hausleiter Claus Dobritzhofer kämpfte das Team des Hauses Thorwesten um eine gute Platzierung.
Mit viel Hingabe wurde das nostalgische Fahrzeug nach längerer Pause wieder rennbereit gemacht und feierte nun sein Comeback auf der Strecke. Bereits am Vortag nutzten Bewohner Leopold Rosoli und Hausleiter Claus Dobritzhofer die Gelegenheit für eine gemeinsame Trainingsfahrt, bevor sie sich am Renntag auf den Weg nach Weißenkirchen machten. Denn dort erwartete sie ein beeindruckendes Spektakel: Rund 300 Oldtimer aus den unterschiedlichsten Jahrzehnten versammelten sich am Fuße der kurvenreichen Seiberer-Bergstraße und ließen längst vergangene Zeiten wieder aufleben. Zwischen knatternden Motoren, liebevoll gepflegten Fahrzeugen und angeregten Gesprächen über Technik und Geschichte entstand eine ganz besondere Atmosphäre. „Es war einfach aufregend, in so einem besonderen Auto mitzufahren – man fühlt sich direkt in eine andere Zeit versetzt!“, erzählt der Oldtimer-Fan Leopold Rosoli, der mit voller Begeisterung Kurven ansagte und zählte. Trotz wechselhafter Wetterbedingungen meisterte das Team beide Wertungsläufe und erreichte in der Klasse bis 666 ccm einen respektablen 10. Platz.
Mit Vollgas ins Glück
Der Tag am Seiberer war weit mehr als ein Rennen – er war ein Ausflug in die Welt der Nostalgie und ein gemeinsames Erlebnis voller Eindrücke. Historische Motorräder, alte Busse und liebevoll restaurierte Klassiker sorgten für Staunen und regten zum Austausch über frühere Reisezeiten und technische Entwicklungen an. Das SeneCura Sozialzentrum Krems – Haus Thorwesten bewies einmal mehr, wie wichtig solche besonderen Aktivitäten für die Lebensfreude der Bewohner:innen sind. „Solche Erlebnisse schaffen Erinnerungen, die lange nachwirken. Es geht nicht nur um das Rennen selbst, sondern um das gemeinsame Erleben, das Miteinander und die Begeisterung, die man teilt“, betont Hausleitung Claus Dobrizhofer mit einem Lächeln. Auch wenn in diesem Jahr noch Luft nach oben blieb, ist die Motivation groß: Mit frischem Elan und neuen Zielen blickt das SeneCura Team bereits auf eine mögliche Teilnahme im kommenden Jahr.