
„Ich bin wunschlos glücklich.“
Thomas Malek, Ehrenamtskoordinator
Thomas Malek hat seinen Traumberuf gefunden. Seit 20 Jahren ist er als Ehrenamtskoordinator bei SeneCura tätig.
Aufgewachsen in einer liebevollen Familie einem kleinen Dorf im Wienerwald war ihm schon bald klar, dass er im sozialen Bereich mit Menschen arbeiten wollte. Die Gemeinschaft und die Fürsorge in der Großfamilie haben ihn geprägt. „Ich habe das vorgelebt bekommen und gesehen, was das Leben so bringen kann. Als meine Großeltern pflegebedürftig wurden, hat meine Mutter sie zu Hause gepflegt. So hatten wir immer Vorbilder für Zusammenhalt und das gemeinsame Geben und Nehmen.“


Interview mit Thomas Malek
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Mehr InformationenTraumberuf – Arbeit mit Menschen
Der ausgebildete Sozialbetreuer und Montessoripädagoge hat einige Jahre in der Jugend- und Behindertenarbeit gearbeitet. Nach einer Tätigkeit in der Montessoripädagogik hat er 2005 als Leiter des Ehrenamtsteams im SeneCura Sozialzentrum Purkersdorf begonnen und damit seinen Traumberuf gefunden. Die „Ehrenamtlichen“ waren bei SeneCura von Anfang an fixer Bestandteil des Betreuungskonzepts.
Seit 2006 ist er im SeneCura Sozialzentrum Grafenwörth für die Koordination von 45 ehrenamtlichen Mitarbeitenden verantwortlich. „Ich war selbst einige Jahre als Ehrenamtlicher tätig und kenne die Aufgaben. Durch die Ausbildung zum Ehrenamtskoordinator habe ich mein Wissen für die Organisation und Führung eines Teams von Ehrenamtlichem vertieft. Ich bin dankbar, dass mir die Möglichkeit geboten wurde, so ein Team aufzubauen. Das zeigt viel Wertschätzung und bereitet mir sehr viel Freude.“


Unverzichtbare Ehrenamtliche
Als Ehrenamtskoordinator ist Thomas Malek für die Schulung und die Organisation der Ehrenamtlichen verantwortlich. Sie sind bei Ausflügen dabei, unterstützen bei Veranstaltungen und besuchen Bewohner:innen, um mit ihnen zu plaudern, Karten zu spielen oder spazieren zu gehen. Einige nützen ihre Hobbies und bieten regelmäßig Musik- oder Turnstunden an.
„Die Ehrenamtlichen sind für uns unverzichtbar! Alle freuen sich, wenn sie da sind, und sie bringen immer gute Laune mit. Sie sind bei allen Aktivitäten dabei und eine große Unterstützung für das Personal im Haus“, betont Thomas Malek. „Wir sind zu einer großen Familie geworden. ‚Näher am Menschen‘ ist bei uns im Haus spürbar, nicht nur ein Satz. Es wird gelebt. Das vermitteln auch unsere Ehrenamtlichen den Bewohner:innen.“

Dankbar für jede Minute
Viele Menschen möchten sich nicht zu etwas verpflichten und denken, dass das Ehrenamt mit sehr viel Zeitaufwand verbunden ist.
„Wir sind aber dankbar für jede Zeit, die die Ehrenamtlichen unseren Bewohner:innen schenken. Ob sie täglich, einmal in der Woche oder einmal im Monat kommen, es zählt jede Minute.“, erläutert Thomas Malek. „Und es kommt so viel zurück. Oft entstehen richtige Freundschaften.“
Wunschlos glücklich
Seine Freizeit verbringt er gerne mit Familie und Freunden und in seinem schönen Garten. Wenn er dort nicht beschäftigt ist, läuft er gerne oder durchstreift die Wälder mit seinem Mountainbike.
Man spürt seine Ausgeglichenheit und, dass er mit seinem Leben zufrieden ist. „Ich bin zufrieden so wie es ist. Ich habe keine Wünsche.“


Wie wird man ehrenamtliche Mitarbeiterin bzw. ehrenamtlicher Mitarbeiter bei SeneCura?
Einfach direkt im nächstgelegenen SeneCura Haus bei der Hausleitung melden. In einem Gespräch werden offene Fragen geklärt. Für neue Ehrenamtliche gibt es eine Infomappe, sie lernen das Haus und seine Abläufe kennen und es gibt regelmäßige Teambesprechungen und Fortbildungen. Die Ehrenamtlichen werden immer gut begleitet. Gerne unternehmen sie gemeinsam Ausflüge und feiern Feste wie den Tag des Ehrenamts.