Ein Abend voller Information, Austausch und tiefer Einblicke: Am 7. April 2026 lud das SeneCura Sozialzentrum Bludenz zum jährlichen Angehörigenabend. Hausleitung Helga Sartori und ihr Team präsentierten dabei nicht nur die erfreulichen Ergebnisse der aktuellen Bewohnerbefragung, sondern gaben auch einen lebendigen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten, die das Haus Tag für Tag mit Leben füllen.
Palliativbegleitung und „Letzte Hilfe“
Im Fokus stand diesmal ein besonders sensibles Thema: die würdevolle Begleitung am Lebensende. Dr. Klaus Lattner referierte fachkundig über den „Letzte Hilfe Kurs“ und verdeutlichte, wie wichtig professionelle Unterstützung in der finalen Lebensphase ist. Ergänzt wurde dieser Beitrag durch Renate Sandrell, die Palliativbeauftragte des Hauses, welche die konkrete palliative Arbeit und die Angebote vor Ort in der SeneCura Bludenz vorstellte.
Wie wertvoll dieses Wissen für die Familien ist, unterstrich ein bewegender Erfahrungsbericht: Die Angehörige Erika Willi schilderte ihre persönlichen Erlebnisse im Kurs. Sie lobte das Engagement von Dr. Lattner und dem gesamten SeneCura Team ausdrücklich und betonte, wie viel Sicherheit und Orientierung ihr diese fachliche Arbeit während der Begleitung ihres verstorbenen Vaters gegeben hat.
Fokus Demenz und Gemeinschaft
Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war der Bereich „Leben mit Demenz“, präsentiert von Ivana Spasic. Sie zeigte auf, wie im SeneCura Bludenz mit Herz und Fachkompetenz auf die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit demenziellen Erkrankungen eingegangen wird.
Es war ein rundum gelungener Abend, der zeigte, dass Pflege in Bludenz weit über die rein medizinische Versorgung hinausgeht – es ist ein echtes Miteinander von Profis, Bewohner:innen und deren Familien. In lockerer Atmosphäre bot der Ausklang genügend Zeit für persönliche Gespräche und einen individuellen Austausch.