Verantwortung übernehmen:
Für die Gesellschaft, Regionen und Umwelt

Wir achten auf einen effizienten Einsatz aller Ressourcen und prüfen vor allen unternehmerischen Entscheidungen nicht nur die finanziellen Konsequenzen, sondern gleichzeitig auch die soziale und ökologische Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur ein theoretischer Begriff, sondern vielmehr die praktische Umsetzung vieler kleiner Schritte und Maßnahmen im Alltag.  

Maßnahmen zur Vielfalt und Chancengleichheit
Der Pflegesektor ist weiblich dominiert: Mehr als 90 % der Pflegenden in Österreich sind Frauen. Bei SeneCura ist der Großteil der Führungspositionen in den Einrichtungen weiblich besetzt. Diversity ist für uns ein besonderer Schwerpunkt: Bei uns arbeiten die unterschiedlichsten Nationalitäten – Menschen aus Polen, Deutschland, Ungarn, Tschechien, Rumänien, Chile und Indonesien – im Einklang miteinander, unterstützt durch Programme für Interkulturalität. Auch die Integration von körperlich und geistig beeinträchtigten Menschen ist für uns eine Selbstverständlichkeit. In einem speziellen Beschäftigungsprogramm für straffällige Jugendliche und Verurteilte setzen wir uns für deren Resozialisierung ein. Selbstverständlich bekennen wir uns vollinhaltlich zur Unterstützung der Menschenrechte und zum Ausschluss von Menschenrechtsverletzungen.

Ein wichtiger Beitrag für „unsere“ Regionen
Wer Teil des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde bleiben will, muss auch seinen Beitrag zur Erhaltung und Förderung der regionalen Wirtschaft leisten. SeneCura nimmt diese Verantwortung gerne wahr und integriert ortsansässige Lieferanten und Dienstleister als Partner in den Tagesablauf der Häuser. Durch großteils hauseigene Küchen schaffen wir Arbeitsplätze für die Region und vermindern die Notwendigkeit an externer Zulieferung. Zusätzlich forcieren wir die Nutzung lokaler Ressourcen. Bei der Einrichtung der Häuser werden bevorzugt typische Hölzer aus der Umgebung verwendet. So wurden zum Beispiel bei neu errichteten Häusern wie dem Sozialzentrum Traiskirchen und dem Sozialzentrum Schladming umweltfreundliche Teilholzfassaden eingeplant.

Umweltschutz im Mittelpunkt
SeneCura verwendet optimale Energieformen wie Solarenergie, teilweise in Kombination mit Fernwärme, als mitgenützte Energie von Industriebetrieben. Aktuell tauschen wir die bisherigen Leuchten in den Häusern gegen durchgängige LED-Beleuchtung aus. Nach Süden ausgerichtete Fensterfronten, kontrollierte Wohnraumbelüftungsanlagen, Niedrigenergieanlagen und die Verwendung von speziellen Beleuchtungsmitteln sorgen für zusätzliche Ressourceneffizienz. Maßnahmen zur Abfall-, Lärm- und Emissionsreduzierung werden in jeder SeneCura Einrichtung kontinuierlich durchgeführt. Im Abfallkonzept wird auf die unterschiedlichen Problemstoffe Rücksicht genommen und konsequent getrennt.

Projekt „Nachhaltige Gartengestaltung im Altenheim“
Auch die Gärten und Parkanlagen werden ausschließlich mit regionalen Pflanzen bestückt. Hier liegt ein Schwerpunkt auf „vergessenen“ und alten Pflanzensorten. So hat SeneCura zum Beispiel im Burgenland an allen Standorten in Kooperation mit der Arche Noah das Projekt „Nachhaltige Gartengestaltung im Altenheim“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit dem Biogartenunternehmen „Biotiger“ hat SeneCura unter anderem Gemüsegärten angelegt, Hochbeete zum Kräuter- und Gemüseanbau errichtet sowie die Grundstücke pflanzlich umfassend neu gestaltet. Bei der Auswahl der Gemüse-, Kräuter- und Pflanzensorten legt SeneCura großen Wert auf die Verwendung regionaler, vertrauter Sorten. Damit leisten wir einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und zur Bewahrung traditioneller Pflanzen- und Gemüsesorten sowie der regionalen Kultur.

Nachhaltige Ernährung durch klimafreundliche Gastronomie
In unseren Küchen setzen wir, wann immer möglich, auf saisonale und regionale Produkte von Partnern, die Nähe garantieren. So können wir ökologisch nachhaltig handeln, die regionale Wirtschaft unterstützen und gleichzeitig die Top-Qualität der verwendeten Zutaten, die auf jeden Teller kommen, sicherstellen. Derzeit arbeiten wir mit unserem gastronomischen Dienstleister, der SV Group, an der Entwicklung eines Klimaschutzprogrammes. Der Weg jedes Produktes führt durch verschiedene Umweltbereiche wie Einkauf, Transport, Angebot und Betrieb. Diesen Weg möchten wir auch weiterhin optimieren. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit der SV Group, das Thema Klimaschutz erfolgreich und verstärkt in einzelne Betriebsabläufe einzubinden.